André Druschel

Donnerstag, 25. März, 2010

Portrait
Jede Woche neu zeigt das Kulturschaufenster, wie viele Kreative in der Region ansässig sind. Diese Woche: Der Fotodesigner André Druschel

Es gibt viele Fotografen. Auch in der Region Osthessen. Es gibt darunter auch etliche, die ihr Handwerk beherrschen. Was André Druschel aber darüber hinaus noch hat, das sind: Ideen, den Blick für Lichtführung, Bildaufbau und Komposition und ein Gespür für die Aussage und die Geschichte, die das Bild erzählen soll. Mit einem Wort: bei ihm wird Fotografie zur Kunst. Dass er daneben auch ein großer Motivator ist, der mit Spaß und Einsatz auch noch das Letzte, vor allem aber das Beste aus seinen Modellen herauszuholen in der Lage ist, macht ihn zu einem Fotografen, für den man nicht nur gern Modell steht, sondern dem man auch gern beim Arbeiten zuschaut. Jeder „Shot“ wird bei ihm zur Action. Und die Ergebnisse sind immer sehenswert.

So ist es kein Wunder, dass Druschel, der in Fulda geboren wurde, in renommierten Studios in Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf sein Handwerk gelernt hat, in Fulda sein eigenes Studio betreibt und in ganz Deutschland und darüber hinaus gebucht wird, nicht nur bei vielen Privatpersonen, Politikern, Firmen, sondern vor allem bei den Kreativen in der Region als Fotograf beliebt ist. So hat von der Lady-Popgruppe „Sabinett“ über den Operntenor Christof Rath, die Autorin Heike Böcke, die Sängerin Sabine Heil, die Party Band „Mambo Kingx“ bis zu den Comedy-Duos „Duelle“, „Bella & Bellissimo“ und „Wolf & Bleuel“ schon alles abgelichtet was Rang und Namen in der Szene hat.

Video-Interview:

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  1. Kommen Sie aus der Region oder hat es Sie ins Fuldaer Land verschlagen? Wie kam es dazu?
    Meine Eltern haben sich in Fulda getroffen, deswegen lebe ich hier.
  2. Was sind Ihre nächsten Projekte?
    Ich arbeite im Moment an dem Projekt „ICH UND ICH“.
  3. Was würden Sie gern können/ noch lernen?
    Leben ohne zu schlafen.
  4. Welche Eigenschaft würden Sie sich am ehesten zuordnen?
    Selbstgenügsamkeit.
    Ich begnüge mich aber nicht immer mit dem Wenigen, sondern – sollte mal das Viele fehlen – kann ich mich auch am Wenigen freuen.
  5. Was ist ihr Lieblingskunstwerk? Welcher Künstler hat Sie beeinflusst?
    Jedes künstlerische Schaffen, das ich als schön empfinde, ist für mich ein Lieblingskunstwerk. Fotografen, die mehr können als nur den Auslöser drücken, beeinflussen mich manchmal.
  6. Gibt es einen Künstler in der Region, den Sie gut finden/ bewundern/ ganz besonders schätzen/ verehren (Unzutreffendes bitte streichen)? Und warum?
    Alle Künstler der Region, die von und mit ihrer Kunst leben.
  7. Was sehen Sie am liebsten im Fernsehen?
    Alles, um in den menschlich gezwungenen Schlaf zu kommen.
  8. Was essen Sie ganz besonders gern? Was mögen Sie gar nicht?
    Alles, was mir Appetit macht. Alles, was mir keinen Appetit macht.
  9. Was würden Sie mit einem Lottogewinn tun?
    Eine Maschine erfinden, die den menschlichen Schlaf außer Kraft setzt.
  10. Was ist die blödeste Frage, die ihnen jemals gestellt wurde?
    Wie lange sind Sie schon selbständig?